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Projekttitel:

Bewertung präklinischer Funktionsmarker im linken Ventrikel und Identifikation der aussagekräftigsten und spezifischen Parameter bei Patienten mit asymptomatischem mittleren/ schweren Aorten- oder Mitralklappenfehler

Projektzeitraum:

01.06.-30.11.2018

Im Projekt einbezogenen Länder und Institutionen:

1. Krankenhaus der Universität für Gesundheitswissenschaften Litauens Universitätskliniken Kaunas

2. MRT Core Lab an der Klinik für Innere Medizin und Kardiologie am Deutschen Herzzentrum Berlin, Deutschland

Ziel(e) des Projektes:

Ein Forschungsprojekt:

Bislang gibt es weltweit noch keine Studie, die bei Patienten mit einem Herzklappenfehler eine komplexe Beurteilung der präklinischen Dysfunktion des linken Ventrikels (LV) mittels verschiedener Messmethoden wie Ruhe- und Belastungs-Echokardiographie, Herz‑Magnetresonanztomographie und Laboruntersuchungen darlegt und diese mit dem Diagnosewert des empfangenen Tests vergleicht.

Aufgaben des Projektes:

1. Vergleich der myokardialen Remodelling-Indizes des LV in Ruhe und unter Belastung bei Patienten mit asymptomatischen Aorten- oder Mitralklappenfehlern, einer physiologischen (LV-EF ≥ 55%) bzw. mäßig eingeschränkten (LV-EF 40-55%) LV systolischen Funktion.

2. Bewertung einer möglichen Korrelation zwischen LV myokardialen Deformationsparameter aus 2D-Echokardiographie Untersuchungen und Herz-Magnetresonanz-Techniken

3. Feststellung eines möglichen Zusammenhangs zwischen spezifischen Entzündungsparametern (IL-6, IL-1, Galectin-3 und Pentraxin-3), LV Myokarddeformation und asymptomatischen Aorten-/ Mitralklappenschäden

4. Identifikation der aussagekräftigsten echokardiographischen, Herz-MRT und präklinischen Laborparameter zur Bestimmung von LV-Dysfunktions-Indizes bei Patienten mit asymptomatischen hochgradigen/ mittleren Aorten- oder Mitralklappenfehlern und normaler Ejektionsfraktion

Relevanz des Projektes:

Basierend auf den erlangten Ergebnissen hoffen wir, einen diagnostischen Algorithmus für die präklinische LV-Dysfunktion zu entwickeln, der auf die Notwendigkeit einer frühere interventionellen Klappenkorrektur hinweist und so das Outcome verbessert

Zielgruppe des Projektes:

Direkt: Die Studienpopulation wird etwa 100 Patienten mit asymptomatischem leichten bis mittelschweren Aorten- oder Mitralklappen-Fehler umfassen. Die Probanden werden einer Reihe verschiedener Untersuchungen unterzogen, um die Schwere des Klappenschadens sowie deren Prognose zu beurteilen. Den Forschungsdaten zufolge planen wir, den besten Zeitpunkt für die chirurgische Korrektur des Fehlers zu wählen.


Indirekt: Die Inzidenz für Aorten- und Mitralklappenfehler liegt bei jeweils 2% bzw. 24% der Weltbevölkerung. Indirekt könnten in Zukunft alle diese Patienten von dieser Studie profitieren. Die Ergebnisse dieser Studie können das Behandlungs-Outcome verbessern und damit das Auftreten von Symptomen, das Fortschreiten bzw. die Entwicklung einer dekompensierten Herzinsuffizienz verhindern.

Hauptaktivitäten des Projekts und die Veranstaltungsorte, an denen die Aktivitäten im Rahmen des Projekts durchgeführt werden:

1. Belastungs-Echokardiographie, die Deformation  des Myokards, Magnetresonanztomographie des Herzens, Untersuchung von Laborparametern - in Kaunas Kliniken in Kardiologie, Radiologie, Labor-Kliniken.
2.    Analyse der Kardio-MRT´s an der Klinik für Innere Medizin und Kardiologie am Deutschen Herzzentrum Berlin, Deutschland

Öffentliche Veranstaltungen im Rahmen des Projekts:

Die Ergebnisse des Projekts sollen 2019 vorliegen. Poster-Präsentationen sind für den Kongress der Europäischen Gesellschaften für Kardiologie im August 2019 und für den EuroEcho Kongress im Dezember 2019, die Veröffentlichung eines wissenschaftlichen Artikels im regelmäßig erscheinenden Wissenschaftsmagazin ist für 2020 geplant.